BAHNHOF NEUKIRCH-EGNACH WIRD FÜR 21 MILLIONEN AUSGEBAUT – FÜR EUROPA-ANSCHLUSS


Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) baut für 21 Millionen Franken den Bahnhof Neukirch-Egnach zu einer Kreuzungsstation aus. Schrittweise wird die Ostschweiz ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen.


Die SOB baut hierfür den Bahnhof Neukirch-Egnach zu einer Kreuzungsstation von 450 Metern Nutzlänge aus. Neben der Erneuerung der Fahrleitungs- und Sicherungsanlagen modernisiert die SOB auch den Bahnhof. Sie erhöht die Perronkanten, um einen niveaufreien Zugang zu den Zügen zu ermöglichen und den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes zu entsprechen.


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Start der Versuchsschüttung

Deshalb führt die SOB zunächst eine Versuchsschüttung durch. Diese ist etwa 20 Meter lang, zwischen drei und neun Metern breit sowie zwei Meter hoch. Es werden ca. 400 Kubikmeter Material verbaut. Dabei wird die spätere definitive Schüttung simuliert. Die Bodensetzungen und Drücke werden mit geeigneten Messmitteln überwacht. An mehreren Stellen werden Sensoren eingebaut, die sowohl den Porenwasserdruck als auch Setzungsbewegungen des Schüttmaterials messen und online per Mobilfunknetz an den verantwortlichen Ingenieur schicken. So können der aktuelle Stand und die bisherigen Entwicklungen jederzeit ermittelt werden. Aus den Ergebnissen werden dann die Massnahmen und Anforderungen für die definitive Dammschüttung abgeleitet.

Die Hauptarbeiten für den Ausbau der Kreuzungsstation folgen ab August/September 2017. Sie dauern insgesamt voraussichtlich bis Ende 2018.